Freitag, 2. April 2010 - 23:22 Uhr
Moto-Cross Saisonbeginn am Ostermontag in Lübtheen
138 Starter sorgen für Superbeteiligung
Lübtheen: Erstmalig veranstaltet der MC Lübtheen am Ostermontag ab 13.00 Uhr (Training 8.45 Uhr) das Saisonauftaktrennen um Punkte für die Moto-Cross-Landesmeisterschaft. 138 Starter gaben ihre Nennung ab und sorgen in den Klassen Open und 125 ccm für maximale Besetzung. Mit 28 Bewerbern aus den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ist die Teilnehmerzahl in der 85 ccm-Klasse gleichfalls beachtlich. Zusätzlich werden sich 16 Schüler in der 50 ccm-Klasse an einem offenen Pokallauf beteiligen. Dass nicht nur die Breite stimmt, ist durch die Teilnahme zahlreicher Könner in den einzelnen Klassen bewiesen. In der Openklasse zählen Karsten Fiebing, Felix Haack (bd. Rügen), Lucas Millich, Benjamin Mallon (bd. Tessin), Michael Dittmann, Markus Hermann (bd. Wolgast), Björn Feld (Grevesmühlen), Arne Domeyer, Guido Skoppek (bd. Rehna), Mathias Linke (Berlin) sowie Roy Berger (Neutrebbin) zu den Favoriten. Neben zahlreichen Aufsteigern aus der 85er-Klasse wollen sich John Haenschke (Malchow), Andrè Lemanski (Ueckermünde) sowie Erik Steinkopf (Strasburg) in der 125 ccm-Klasse beweisen. Auch in der 85 ccm-Klasse erfolgt durch den Einsatz der Besten des Vorjahres aus der 65er-Klasse eine Neuorientierung. Zu den Crosser, die bereits im Vorjahr in dieser Klasse vorne dabei waren, gehören Lukas Stanislawski (Wilhelmsburg) sowie Maximilian Hirsch (Strasburg). Die Hoffnungen der Lübthener Gastgeber auf gute Platzierungen tragen: Ronny Czepa und Marcel Schuricht in der Open-Klasse sowie Hannes Schmidt, Nik Roggmann, Christian Tlock und Martin Schmidt bei den 125ern.
Horst Kaiser
by Kujahns.de
Samstag, 27. März 2010 - 09:27 Uhr
KTM Zero Emission Sportmotorcycle „Freeride“

Laut dem Vorstandsvorsitzenden der KTM Power Sports AG DI Stefan Pierer wurde die Idee das „Zero Emission Sportmotorcycle“ zu entwickeln nicht aus der Krise geboren. Vielmehr soll die lärm- und abgaslose Fortbewegung denen helfen, die sowohl Off- als auch Onroad ihren Sport ausüben wollen ohne dabei den Sheriffs dieser Welt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein. Das ganze Projekt wird unter dem Titel „Freeride“ auf der Tokyo-Motorcycle-Show der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Der Name ist Programm und stellt ein klares Bekenntnis von KTM zum Motorrad-Geländesport dar. Durch die Zero Emission soll eine flächendeckende Rückkehr sportlicher Geländemotorräder in urbane Gebiete akzeptiert werden. Auf Grund der lautlosen Art der Fortbewegung erhalten Offroadfahrer völlig neue Perspektiven, um ihren Sport auszuüben. Denn selbst auf geschlossenen Strecken ist es ihnen - speziell in Mitteleuropa - kaum noch möglich ihrer Leidenschaft freien Lauf zu lassen. Durch das Wegfallen der hohen Lärmemissionen sollte es in Zukunft möglich sein, Offroad-Parks in unmittelbarer Nähe zu Ballungszentren zu installieren. Denn auch die neue Zielgruppe der Stadtbewohner hat ein Recht auf „harte Arme“!
Stefan Pierer sieht im Elektroantrieb einen entscheidenden Schritt in die Zukunft der Motorradindustrie und des Zweiradsports. Speziell im Offroadbereich kann die E-Mobilität unmittelbar umgesetzt werden, weil die Dauer des Einsatzes in der Regel durch die Physis des Piloten und nicht durch die Reichweite der Batterie begrenzt wird. Allerdings muss es das Ziel von KTM sein, „Freeride“ zu einem konkurrenzfähigen Preis anzubieten.
Der KTM-Vertriebschef Mag. Hubert Trunkenpolz gibt an, dass der Kaufpreis jedenfalls unter Euro 10.000,-- liegen wird. Die große Unbekannte bei der Preisgestaltung sind die volatilen Kosten für die Li-Ionen Batterie, daher ist mit dem heutigen Wissensstand noch keine genauere Aussage möglich.
Die große Aufgabe für das Entwicklungsteam war es, mit dem Elektrobike die Leistungsfähigkeit der herkömmlich betriebenen Motorräder zu erreichen. Dafür musste ein Elektroantrieb entwickelt werden, der Schläge, Steine, Schlamm, Stürze und jede Menge Wasser unbeschadet übersteht. Mit Hilfe des in Wien beheimateten Austrian Institute of Technology (AIT) wurde ein Antriebssystem entwickelt, das den härtesten Ansprüchen gerecht wird. Somit konnte eine Maschine auf die Räder gestellt werden, die unter 100 kg leicht wurde und deren Leistungsfähigkeit mit einem 125 ccm Zweitaktmotor vergleichbar ist. und Fahrwerk werden nach dem aktuellsten Stand der Technik ausgeführt und sind daher mit den herkömmlichen motorisierten Mitbewerbern auf Augenhöhe. Interessant sind die Leistungsangaben des Motors. Die Spitzenleistung wird mit 30 PS bei 6000 U/min angegeben. Das eher gewöhnungsbedürftige wird das maximale Drehmoment von 43 Nm bei 500 U/min sein. Diese große Spreizung der beiden wesentlichsten Punkte einer Leistungskurve dürfte ein Garant für ein echt spaßiges Fahrverhalten sein.
Es wird auch interessant zu sehen sein, wie der Gesetzgeber auf diese Art der Mobilität reagiert. Es ist in Österreich schwer vorstellbar, dass sich jedermann ein E-Mobil kaufen kann, um damit in der Gegend herum zu heizen, auch wenn das Fahrzeug noch so leise ist. Jedenfalls kann man sich aus Sicht der MX-Fraktion auf längere Öffnungszeiten der Strecken freuen. Das sollte selbst von den unnedigsten Anrainern nicht mehr verhindert werden können, sofern nicht ein Gesetz erlassen wird, das den reinen Anblick eines Motocrossers als unzumutbaren Umstand normiert.
1000PS: Ab wann wird es das erste KTM-Elektromotorrad zu kaufen geben?
KTM: Im Sommer 2010 wird es eine Vorserie geben, um ein ausführliches Testprogramm abzuwickeln. Die ersten in Serie gefertigten „Freeride“ Fahrzeuge dürfte es im späten Frühjahr 2011 geben.
1000PS: Ist die KTM Freeride straßenzulassungsfähig?
KTM: Ja. Die Maschine wird für den Einsatz auf der Straße homologiert sein.
000PS: Wie schaut es mit der Reichweite der Motorräder aus? KTM: Das hängt stark vom Nutzerprofil ab. Bei einem MX-Profi am Lenker wird die Reichweite deutlich kürzer ausfallen als bei einem Hobby-Enduristen. Das Entwicklungsziel wird sein, eine Stunde Vortrieb zu erreichen.
1000PS: Wie lange dauert der Ladevorgang? KTM: Der Akku kann nach rund 90 Minuten wieder mit 100 % Leistung eingesetzt werden. Der Tausch der Batterie ist mit wenigen Handgriffen zu bewerkstelligen. Allerdings kann auch im Bike geladen werden.
1000PS: Wie oft kann der Akku geladen werden? KTM: Der derzeit verwendete Typ kann ca. 500 Mal aufgeladen werden. Das sollte in etwa dem normalen „Lebenszyklus“ eines Enduro-Motorrades entsprechen. Generell muss aber gesagt werden, dass sich diesbezüglich noch einiges ändern kann, weil sich die Entwicklung der Akkus noch in einer frühen Phase befindet. Quelle: 1000PS.de
Donnerstag, 18. März 2010 - 16:35 Uhr
Sinisalo Bekleidungs Abverkauf

Wir konnten einen größeren Posten 2009er Sinisalo Bekleidung bekommen. Enduro MX Hosen, Shirts Handschuhe und Jacken... jetzt zu wirklich leckeren Preisen. Angebote nur so lange der Vorrat reicht.
Samstag, 13. März 2010 - 09:50 Uhr
Zu Besuch bei der schwedischen Enduro Meisterschaft

Für gewöhnlich wird man von den Motorradherstellern eigentlich nur zu Präsentationen ihrer neuen Modelle geladen. Deshalb war die Verwunderung über die im Jänner ins Haus flatternde Husaberg Einladung doch etwas groß. Hatten die Schweden nun etwa das geniale Konzept auch in einen 250er Motor verpackt, oder wurde der brachiale Dampfhammer FS 650 neu aufgelegt? Weder noch, Husaberg lud ein Pack Journalisten zum ersten Lauf der schwedischen Enduromeisterschaft in Ostersund, um sie in die Heimat der 1988 gegründeten Marke zu führen. Die anfängliche Euphorie über die Einladung war aber nach einem kurzen Wettercheck im Netz beim Teufel. Während in Österreich gerade der Frühling Einkehr hält und hitzige Gemüter bereits im T-Shirt durch die Strassen laufen, pfeifen den Schweden ganz normale -30C° um die Ohren. Wenn das Zusehen bei diesen Temperaturen schon keine Gaudipartie ist, wie sollten dann erst die Fahrer mit den arktischen Temperaturen zurechtkommen? In Ostersund angekommen zeigte sich Schweden dann aber doch von seiner milden Seite, leichter Sonnenschein und Temperaturen um -7C°.
Empfangen wurden wir von den Masterminds der Husaberg Entwicklungsabteilung, Jens Elmwall, der Hauptverantwortliche für das neue Motorenkonzept, und Thomas Gustavsson, Mitbegründer von Husaberg und selbst mehrmaliger Gewinner der schwedischen Enduromeisterschaft. Thomas selbst erklärte uns die notwendigen Abänderungen an Bike und Fahrer, um flott durch die schwedischen Wälder zu heizen.
Wichtigster Punkt sind die Spikes an den Reifen, die ca. 7mm langen Stahlstifte krallen sich in den eisigen Boden und verleihen den Bikes ausreichend Grip. Ein weiterer elementarer Punkt sind die Slide Platten, die an den Stiefeln der Fahrer montiert sind. Diese Slide Platten sind notwendig, da die Fahrer stets einen Fuß am Boden nebenher rutschen lassen, um das kippelige Bike auszugleichen. Ansonsten sind aber für die Teilnahme an einem Schnee Enduro Rennen keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. Die Klasseneinteilung in der schwedischen Meisterschaft (SEM) ähnelt jener der Weltmeisterschaft, mit dem Unterschied, dass Motorräder mit mehr als 250ccm Zweitakt und 450ccm Viertakt auch in der E2 Klasse fahren. Insgesamt wird in 6 verschiedenen Klassen gefahren: Junioren E1 (jünger als 23 Jahre, <125 2Takt - <250 4Takt)
Junioren E2 (jünger als 23 Jahre, <250 2Takt - <450 4Takt)
E1 (<125 2Takt - <250 4Takt)
E2 (<250 2Takt - <450 4Takt)
Seniorenklasse
Damenklasse Husaberg Factory Riders Joakim Ljunggren. Jocke ist mit seinen 24 Jahren auch international kein unbeschriebenes Blatt. 2006 und 2007 gewann der sympathische Schwede die Enduro Junioren WM, stieg im nächsten Jahr in die E2 Klasse auf und belegte dann dort den 6ten Platz. Im letzten Jahr beanspruchte der FE 450 Fahrer bereits den 3. Platz für sich. Und zum Drüberstreuen holte er sich im Winter bei der Indoor Enduro WM auch noch den dritten Gesamtrang. Kein Wunder also, dass der Husaberg Fahrer mit seiner FE 450 als klarer Favorit in den ersten Lauf der schwedischen Enduro Meisterschaft geht. Allerdings ist die Konkurrenz aus dem eigenen Land auch nicht von schlechten Eltern. So musste sich Jocke mit seinem ehemaligen Husaberg Teamkollegen und Enduro Weltmeister Björne Carlsson oder dem 8-fachen Weltmeister Anders Eriksson messen.In Summe gehen weit über 500 Fahrer an den Start der SEM, die insgesamt sechs Läufe umfasst. Das Rennen in Ostersund ist aber das einzige, das auf einer reinen Schneefahrbahn ausgetragen wird. Unter die 500 Starter gesellte sich auch ein Gaststarter aus Italien. Edoardo D Ambrosio wurde vom schwedischen Husaberg Factory Team für einen Gaststart geladen und bestritt in Östersund sein erstes Rennen auf Schnee.
Montag, 8. März 2010 - 08:30 Uhr
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